MARLY SKIN® - Hautschutz-Schaum
Das Mittel bei Hautproblemen

Hautschutz durch den Barriere-bildenden Schaum MARLY SKIN®.
Für den beruflichen Haut- und Handschutz, insbesondere bei Kontaktekzem und allergischer Reaktion. 


Kommentierte Zusammenstellung einiger bisher mit MARLY-SKIN® Hautprotektor gemachten, in Berichts- oder Publikationsform niedergelegeten Erfahrungen.

Prof. Dr. med. Th. Rufli und Dr. phil. nat. Chr. Surber

Dermatologische Universitätsklinik, Kantonsspital Basel


Einleitung

In Europa nehmen die beruflich bedingten Hautkrankheiten prozentual stärker zu als die übrigen Berufskrankheiten und die Berufsdermatosen stehen in einigen Ländern bereits an zweiter Stelle der Berufskrankheiten. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der jährlich anerkannten Berufsdermatosen fast verdreifacht. Die am häufigsten betroffenen Berufsgruppen sind Friseurgewerbe, Metallbearbeiter, Reinigungsbranche und Gesundheitswesen (5). In der Bundesrepublik Deutschland stehen die Gesundheitsdienste an erster Stelle (6). Die durch Berufskrankheiten der Haut notwendig werdenden Umschulungen und die lange Perioden von Arbeitslosigkeit stellen ein bedeutendes sozialmedizinisches Problem dar. Logischerweise steht bei denen durch äußere Kontakte ausgelösten Berufsdermatosen die Prophylaxe, also die Verhinderung dieser direkten Kontaktnahme zwischen Noxe und Haut, an erster Stelle aller arbeitsmedizinischen Überlegungen.

 Zwei Möglichkeiten sind hier anzuführen:


  • die Verwendung von Handschuhen und
  • die Applikation von Hautschutzsalben.

Beide Wege des dermatologischen Arbeitsschutzes sind mit bisweilen unüberbrückbaren Nachteilen behaftet. Folgende Nachteile sind beim Tragen von Handschuhen oder bei der Anwendung

von Hautschutzsalben zu nennen (siehe hierzu 14,18,20).

Nachteile von Handschuhen als Arbeitsschutz

  • Handschuhe sind mechanisch verletzbar und können dadurch schnell unwirksam werden.
  • Handschuhe beeinträchtigen das Tastgefühl und können dadurch die Arbeitsqualität reduzieren. Bestimmte Feinarbeiten werden unmöglich.
  • Handschuhmaterialien sind für eine große Zahl chemischer Substanzen durchlässig und deshalb in vielen Berufen von vornherein zum Arbeitsschutz ungeeignet.
  • Je nach Fabrikat weisen bis zu 20% der zum Arbeitsschutz angebotenen Handschuhe Undichtigkeiten auf.
  • Luftabschluss und Feuchtigkeitseinschluss führt zu Hautläsionen und bedingt eine oft massive Verschlechterung bestehender Ekzeme toxischer oder allergischer Genese.
  • Bestimmte Handschuhmaterialien wirken als Kontaktallergene, eine Eigenschaft, die unter den Bedingungen der Okklusion stärker hervortritt.

Nachteile von Fettsalben als Arbeitsschutz

  • Fettsalben - oft auch Arbeitsschutzsalben genannt - vermindern die Griffigkeit der Hände und können die Arbeitsqualität reduzieren.
  • Die Berührung bestimmter Werkstücke mit fettigen Händen führt zu Flecken und Verfärbungen.
  • Arbeitsschutzsalben müssen in kürzeren Abständen - je nach der Belastung - immer wieder aufgetragen werden (Abrieb).
  • Arbeitsschutzsalben bedingen in der Regel einen Feuchtigkeitsstau.
  • Das Schutzspektrum der Salben ist begrenzt; organische Lösungsmittel und dünnflüssige Öle lösen Schutzsalben.
  • Störungen der Hautphysiologie bleiben nach Aufhören des Schutzeffektes bestehen.
  • Weder Handschuhe noch Schutzsalben erfüllen die Forderungen an ein ideales Externum zum Arbeitsschutz gegen äußere Noxen.


Forderungen an ein Hautschutzprodukt.


Wirksamkeit

Schutz gegen Alkalien, Säuren, organische Lösungsmittel und Kontaktallergene. Schutz

gegen Verfärbungen der Haut durch an Keratin bindende Farbstoffe und Schmierstoffe.

Verträglichkeit und Toxizität

Keine toxischen, kontaktallergischen und photodynamischen Eigenschaften. Keine

Okklusion. Keine Resorption

Haltbarkeit

Keine Ablösung im Schadstoff, keine Entfernung durch Wasser. Gutes Haftvermögen

über mehrere Stunden. Leichte Entfernbarkeit.

Akzeptanz und Verwendbarkeit

Einfache Anwendung. Keine Behinderung des Tastgefühles. Keine Verschmutzung von

Werkstücken.

Seit kurzem steht eine Neuentwicklung auf dem Sektor der Arbeitsschutzprodukte zur Verfügung, bei der es sich um ein Schaumpräparat handelt. Im folgenden soll über die bisher mit dem Produkt MARLY-SKIN® gemachten Erfahrungen zusammenfassend berichtet werden.

Zusammensetzung und Wirkmechanismus

Der Hautschutzschaum besteht aus lipophilen Komponenten - Stearinsäure, Dimethylpolysiloxan und aus hydrophilen Substanzen - Propylenglykol, Glyzerol, Sorbitol. Als Treibgas für das Produkt dient ein Propan-Butan Gemisch. Bei der Applikation dieses emulsionsähnlichen Zweiphasen-Präparates in dünner Schicht auf die Hautoberfläche wird ein feinmaschiges, kristalloides Netzwerk oder 'Sieb', ähnlich einer Membran, ausgebildet. Die Lipidkomponenten bilden ein Sieb mit einem Benetzungswinkel, der so groß ist, dass der Kontakt der Haut mit wässerigen Außenphasen drastisch verringert wird. Die Haut bleibt bei der Behandlung mit MARLY-SKIN® unverändert - Gasaustausch und Wärmeabgabe bleiben erhalten (34). Das Netzwerk bildet sich in den obersten Lagen der Hornschicht, wobei die Hautoberfläche griffig bleibt. Das sich nach Anwendung des Schaumproduktes in der obersten Hornschicht ausbildende Netzwerk schützt vor Kontakt mit wässerigen Phasen, mit Säuren, mit verdünnten Alkalien und mit Kontaktallergenen, sowie vor dem Kontakt mit organischen Lösungsmitteln. Gegen stark alkalische Lösungen besteht nur ein schwacher Schutz, da es zu einer Verseifung der Stearinsäure kommt. Die dabei entstehenden stark hydrophilen Tensidmoleküle bedingen eine gute Benetzbarkeit, der Schutz gegen wässerige Phasen geht verloren. Der Schutzfilm bleibt ca. vier Stunden (2,3) erhalten. Nach dieser Zeit muss der Arbeitsschutzschaum erneut appliziert werden.

Toxikologische Prüfung des Arbeitsschutzschaumes.

Toxikologie

Die akute orale LD50 bei der Ratte liegt über 5g/kg, die akute dermale Toxizität über 2g/kg. Das Berühren von Lebensmitteln mit Händen, die einen Schaumfilm tragen, ist unbedenklich (7).

Verträglichkeit

Der Hautschutzschaum zeigt beim Kaninchen im Augenirritations- sowie im Hautirritations- Test - letzterer auf unveränderter und auf skarifizierter Haut - keinerlei Irritation. Photodynamische Effekte ließen sich an der Haut gesunder Probanden nicht nachweisen (4, 23).

Allergenität

Langzeitepikutanteste und Patch-Teste an polyvalent sensibilisierten Personen ergaben das Fehlen kontaktallergischer Eigenschaften der Komponenten dieses Arbeitsschutzschaumes (20). Die praktischen allergologischen Erfahrungen lassen die Feststellung zu, dass die Komponenten des Arbeitsschutzschaums als "hypoallergen" zu klassifizieren sind - was in den oben angeführten Testreihen auch bestätigt werden konnte.


Akzeptanz

Bei einem zum Hautschutz bei der Arbeit angebotenen Produkt ist die Akzeptanz und Verwendbarkeit von großer Wichtigkeit (siehe auch oben: Nachteile von Handschuhen und Fettsalben als Arbeitsschutz). Der Arbeitsschutzschaum verändert das Hautgefühl nicht und bedingt keinerlei Beeinträchtigung der Sensibilität. Bei Berühren von Werkstücken erfolgt keine Beschmutzung. Der Schutzeffekt hält etwa vier Stunden an, danach sollte der Schaumfilm erneuert werden. Eine gesonderte Entfernung des Schutzfilms erübrigt sich.

Ergebnisse der experimentellen Hautschutzprüfung

Pufferkapazität

Nach Anwendung des Hautschutzschaums erhöht sich die Pufferkapazität der Haut (20). Alkaliresistenz Nach Anwendung des Hautschutzschaums steigt die Alkaliresistenz der Haut (15), bestimmt durch den Test nach BURCKHART, Methodik bei (10).

Alkalineutralisationszeit

Nach Anwendung des Arbeitsschutzschaums sinkt die Alkalineutralisationszeit, in der vorgestellten Probandenserie von 133" auf 50" (20) Methodik bei (10).

Schutz gegen lrritantien

  • Nach Anwendung des Arbeitsschutzschaums liegt an der Haut eine statistisch signifikant erhöhte Irritationsschwelle vor gegen
  • Natriumlaurylsulfat (9, 14),
  • Dimethylsulfoxid (9, 24),
  • Benzalkoniumchlorid (14) und
  • Milchsäure (14).

Schutz gegen Kontaktallergene und Hemmung der perkutanen Absorption

Bei 10 Probanden mit verschiedenen Kontaktallergien konnte in 5 Fällen die vorherige Aufbringung des Arbeitsschutzschaums die Entwicklung einer allergischen Kontaktreaktion bei der üblichen Patch-Testung verhindern (22). In einer zweiten Versuchsserie ergab sich eine ähnliche Hemmung der Permeation / Penetration des Kontaktallergens Nickel (14). Auch allergische Kontaktreaktionen vom Soforttyp kommen nach Anwendung des Arbeitsschutzschaums nicht mehr zustande, wie bei zwei Patienten mit einem positiven Reibtest mit Roggenmehl und bei einem weiteren mit einem positiven Reibtest mit Katzenspeichel gezeigt werden konnte (14). - Eine Vorbehandlung mit dem Schaumprodukt verhindert vielfach das Zustandekommen einer Pflasterdermatitis (11, 21). Die perkutane Absorption von Estradiol aus Estraderm TTS 100 Pflastern konnte bei 10 klimakterischen Frauen durch vorheriges Aufbringen des Hautprotektors MARLY-SKIN® signifikant vermindert werden (35). Chlud und Mitarbeiter konnten damit in einer einfachen biologischen Versuchsanordnung den Nachweis erbringen, dass Hormone wie Estradiol durch die vorherige Anwendung des Hautprotektors am Durchtritt durch das Stratum corneum und Eindringen in das darunter liegende Blutgefäßsystem deutlich gehindert wurden.

Schutz gegen Mikroorganismen

Das Auftragen des Arbeitsschutzschaums soll die Haut gegen das Eindringen von Brucellen (13) und gegen die Verkeimung mit Escherichia coli (27) schützen. In vitro, auf der Agarplatte, bildet der Schutzschaum eine das Angehen überimpfter Myzeten (Candida albicans) hindernde Barriere (1). Nach hygienischer Händedesinfektion (Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie) war an filmüberzogenen Hautstellen eine Keimreduktion zu beobachten (28).

Ultraviolettschutz

Der Schaumfilm bringt keinen Schutz gegen Ultraviolett B (4, 23).

Epikrise

  • Im klinischen Experiment wurde nachgewiesen, dass die Anwendung des Arbeitsschutzschaums gegen
  • Alkalien (Pufferkapazität, Alkaliresistenz, Alkalineutralisation),
  • Säuren (Pufferkapazität, Milchsäure-Irritationstest),
  • Detergentien (Irritationstest mit Benzalkoniumchlorid und Natriumlaurylsulfat),
  • Lösungsmittel (Dimethylsulfoxid),
  • Kontaktallergene (Metall-Ionen und Proteine) und
  • Bakterien

schützen kann. Somit erscheint der Einsatz im praktischen Arbeitsschutz angezeigt.

Praktische Erfahrungen in der Arbeitsdermatologie

Beim ärztlichen Pflegepersonal verhinderte die regelmäßige Anwendung des Arbeitsschutzschaums die ansonsten immer wieder auftretenden Reizeffekte durch Desinfizientien (17, 26). Der desinfizierende Effekt wurde nicht nur nicht beeinträchtigt, sondern sogar verstärkt (26). Die Aufbringung des Schaumproduktes vor der Desinfektionslösung als Vorbehandlung des Operationsgebietes vor orthopädischen Operationen verbesserte die Verträglichkeit und verminderte die Infektionen (16, 17). 

Bei einem Rehabilitationsprogramm von Friseuren mit Berufsdermatosen konnte durch den Einsatz des Hautschutzschaums in über einem Drittel der Fälle die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt und erhalten werden (6, 20).

An einer Hochschule für Bildende Künste (Hamburg) wurde seit Einführung des Arbeitsschutzschaums das bisher notwendige Tragen von Handschuhen bei Kontakt mit aggressiven Materialien (Epoxide) entbehrlich (12).

Das Kontaktekzem im Weinbau (Chromat- Gerb- und Spritzmittelreaktionen), ein berufsmedizinisches und kosmetisches Problem, konnte durch den Einsatz des Hautprotektors wesentlich

verbessert werden (30).

Das 'Hausfrauen' – Ekzem gehört wohl zu den am häufigsten beobachteten Formen der Kontaktdermatitis der Hände in der klinischen Praxis. In einer Untersuchung an 10 durch ihr Handekzem schwer beeinträchtigten Hausfrauen konnte durch den Einsatz des Hautprotektors ein wirksamer Schutz gegen die schädlichen Noxen der täglichen Hausfrauenarbeit erreicht werden (31, 33). Da sich der Hautprotektor innerhalb weniger Stunden (ca. 4h) zersetzt sollte das Produkt bei der Prophylaxe des 'Hausfrauen' – Ekzem mehrmals täglich aufgetragen werden.

Auch in den Bereichen, wo das Tragen von Handschuhen unumgänglich ist, z.B. in der Chirurgie, bietet der Hautprotektor eine gute protektive Wirkung gegenüber Bestandteilen von Gummihandschuhen oder gegen die durch das Tragen von Gummihandschuhen verursachte Erosionen der Hände (25, 32, 33).

Praktische Erfahrungen aus dem Pflegebereich

Bei verschiedenen Erkrankungen und Störungen resultieren aus dem Kontakt der Haut mit K.rperflüssigkeiten wie Wundsekreten, Stuhl oder Harn, bzw. den entstehenden Zersetzungsprodukten toxische Reaktionen. Die regelmäßige Vorbehandlung der exponierten Hautstellen mit dem Schutzschaum bewährte sich bei Analpruritus, Inkontinenzekzemen, Hauterosionen, Anus praeter, Balanitis, perigenitalen Ekzemen Windeldermatitiden und Dekubitus (8, 11, 37, 38, 39).

Duschet und Mitarbeiter untersuchten die Einsetzbarkeit von MARLY-SKIN® als Hautprotektor in der Umgebung von Uzera cruris (36). Die klinischen Ergebnisse entsprachen dabei im Wesentlichen jenen, die mit konventioneller Lokaltherapie zu erzielen waren. Auf Grund theoretischer Überlegungen lässt sich hier der Einsatz des barrierebildenden Schaumes dennoch rechtfertigen. Zu betonen ist, dass keinerlei Risiko vorliegt und, dass in vielen Fällen die dauernde Ausschaltung des toxischen Reizes zu einer rezidivfreien Abheilung der Hautveränderungen führen kann. Die Prävention von Hautschäden bei immobilen alten Patienten sind unerlässlich. Füsgen (40) berichtet von verschiedenen erfolgreichen Anwendungen des Hautprotektors. Die deutliche Reduzierung von Dekubitalulzera bei immobilen älteren Patienten ist gut dokumentiert (39, 40). Die klinische Ergebnisse von Bescher (38) konnten durch laborexperimentelle Untersuchungen weiter dokumentiert werden. Vanscheidt (41) untersuchte die Flüssigkeitsaufnahmekapazität von Windeln in Abhängigkeit der lokalen Vorbehandlung unterschiedlicher Externa. Der 'Windelbereich' von Probanden wurde entweder mit MARLY-SKIN® oder zwei handelsüblichen Hautcremen von leichterer bzw. sehr kompakter Konsistenz behandelt. Durch die nachfolgende experimentelle Zugabe von definierten Mengen von NaCl-Lösung in den Windelbereich konnte gezeigt werden, dass durch die Applikation der Hautcremen die hohe Absorptionsfähigkeit der Windeln drastisch reduziert wurde. Die Poren der Windeln wurden durch die wasserabweisende Schicht der hydrophoben Salbenrückst.nde verstopft. Bei der Anwendung des Hautprotektors blieb die Flüssigkeitsaufnahmekapazit.t der Windel erhalten. Aufgrund dieser Untersuchung ist von einer prophylaktischen kombinierten Salben/Windelbehandlung aus dermatologischer Sicht abzuraten, da der entscheidende Effekt der Windeln zumindest partiell durch eine Vorbehandlung der Haut aufgehoben wird. Das Risiko kumulativ-toxischer Ekzeme bei inkontinenten Patienten oder beim Kleinkind könnte durch die Verwendung eines Hautschutzfilms wie MARLYSKIN® reduziert werden.

Zusammenfassung

Aufgrund der vorliegenden, umfangreichen Berichten und Publikationen ist der Hautprotektor MARLY-SKIN® als atoxisch und gut verträglich einzustufen. Die Anwendung ist angenehm und keineswegs störend. Experimentelle klinische Untersuchungen ergaben eine mindestens 4 Stunden anhaltende, gute Schutzwirkung von MARLY-SKIN®, das als Schaumaerosol zur Anwendung kommt. Die 4-Stunden-Wirkung wird im Gegensatz zu herkömmlichen Schutzsalben durch Anwendung von medizinischen Desinfektions- und Reinigungsmitteln nicht beeinträchtigt. Daraus resultiert eine hohe Compliancerate der gefährdeten Personen. Auch als Schutz der Haut unter dem Handschuh ist MARLY-SKIN® gut geeignet. Dieser neuartige Hautprotektor dürfte den vorliegenden Erfahrungen nach die Forderungen des Gewerbearztes und Dermatologen an ein praxisgerechtes Arbeitsschutz-Produkt erfüllen. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass durch die Anwendung von MARLY-SKIN® die Haut vor den toxischen Effekten von Körperflüssigkeiten wie Wundsekreten, Stuhl oder Harn, bzw. den entstehenden Zersetzungsprodukten geschützt werden kann.

Literatur und Prüfberichte

1. Friedrich, H. C. und N. Effendy: Orientierende mykologische Untersuchung über einen "pilzabweisenden" Effekt von Marly-Skin®-Hautprotektor. Bericht 1988.

2. Führer, C.: Begutachtung der Rezeptur des Präparates MarIySkin®. Bericht 1987.

3. Führer, K.: Pharmazeutische und physikochemische Grundlagen eines neuen Hautschutzschaums auf Stearatbasis. In 19, Seite 37 - 43.

4. Jung, E. G.: Klinische Prüfung von Marly-Skin® auf lichtabhängige Hautreaktionen. Bericht 1988.

5. Maruna, H.: Hautkrankheiten im Beruf sind stark im Zunehmen! Ärzte-Wochen, Wien,

3: 18 Heft 15, 1989.

6. Nauroth, E.: Die versicherungsrechtliche und sozialmedizinische Bedeutung beruflich bedingter Hautkrankheiten in 19, Seite 9 - 17.

7. Nehring, N: Marly-Skin® bei Arbeitern der Lebensmittelindustrie. Bericht 1988.

8. Otten, G.: Erster kurzer Erfahrungsbericht über den Einsatz von Marly-Skin® in der Chirurgie. Bericht 1988.

9. Plewig, G. und P. Lehmann: .berprüfung des protektiven Effektes von Marly-Skin® gegenüber Irritantien. Bericht 1988.

10. Raab, W.: Dermatologie - Grundlagen und Praxis. Fischer Stuttgart, 1972.

11. Redecker, K.-D.: Erfahrungsbericht über den Einsatz von Marly-Skin® in der Urologie. Bericht 1989.

12. Rochelt, G.: Anwendertest von Marly-Skin® an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Bericht 1988.

13. Roux, J.: Begutachtung Marly-Skin®: Schutz der Hände gegen Bakterien des Stammes "Brucellae". Bericht 1988.

14. Rudolph, R.: Hauterkrankungen aus gewerbedermatologischer Sicht. Ursachen, Erkennung, Behandlung, Verhütung. In 19, Seite 18 - 25.

15. Schöpf, E. und R. Niedner. Alkaliresistenz - Test, wissenschaftliches Gutachten, Dezember 1987.

16. Springorum, H.-W.: Erfahrungsbericht über den Einsatz von Marly-Skin® im orthopädischen Operationssaal. Bericht 1988.

17. Springorum, H.-W.: Prüfbericht über Marly-Skin®, 2. Einsatzstufe, Bericht 1988.

18. Steigleder, G.-K. and W. P. Raab: Skin protection afforded by ointments. J. Invest. Dermatol. 38: 129 - 131, 1962.

19. Stresemann, E. (Herausgeber): Ein neues Hautschutzprinzip am gefährdenden Arbeitsplatz. Grundlagen, Erfahrungen, Perspektiven. Wolf & Sohn, München, 1988.

20. Stresemann, E.: Klinische Ergebnisse und Folgerungen aus arbeitsmedizinischen Erfahrungen mit einem neuen Hautschutzprinzip. In 19, Seite 4459.

21. Talke, M.: Verwendungsmöglichkeit von Marly-Skin® in der orthopädischen, rheumatologischen und sportmedizinischen Praxis. Bericht 1988.

22. Tronnier, H.: Testung der Schutzwirkung von Marly-Skin®. Bericht 1988.

23. Tronnier, H.: Lichtschutzfaktorbestimmung nach DIN-Norm 67501 von Marly-Skin®. Bericht 1988.

24. Vierke, A.: Experimentelle Grundlagen der Anwendung eines neuen Hautschutzschaums auf Stearatbasis. In 19, Seite 26 - 36.

25. Wilhelm, K.: Erfahrungsbericht über die Verwendung und Wirkung von Marly-Skin® in der Handchirurgie.

26. Wille, B.: Fachhygienisches Gutachten zum Präparat Marly-Skin®. Bericht 1988.

27. Bössmann, K.: Ergebnisbericht über Kontaminationsversuche von mit Marly-Skin® befilmten Händen. Bericht 1989.

28. Bössmann, K.: Ergebnisbericht über Versuche zur hygienischen Händedesinfektion an mit Marly-Skin® befilmten Händen. Bericht 1989.

29. Ullmann, L., T. Porricello, H. Luetkemeier, Th. Janiak, 0. Vogel and G. Pappritz: Subacute 28-day repeated-dose dermal toxicity study with Gants Liquides Nouveaux Marly-Skin® Report 1989.

30. Grob, J.,-W.: Hautschutz der Hände bei Winzern und Winzerinnen durch Marly-Skin® Hautprotector. Dt. Derm. 38, Heft 7; 870 - 871, 1990.

31. Aberer, W.: Prüfung der protektiven Wirkung von Marly-Skin® beim 'Hausfrauen' - Ekzem. Bericht 1989.

32. Knopf, B., Fünfstück, V.: Erfahrungsbericht über den Einsatz von Marly-Skin® in der beruflichen Praxis. Bericht 1990.

33. Baumann, N.: Handdesinfektion – Schutzmassnahmen – Dekubitalbehandlung. Bericht 1989.

34. Schwanitz, H., J.: Prüfbericht zu dem Hautschutzpräparat Marly-Skin®. Bericht 1990.

35. Chlud, K., Dominkus, M.: Kontrollierte pharmakokinetische Untersuchung zur perkutanen Penetrationshemmung von Estradiol durch einen Hautprotektor. Therapiewoche Österreich, 6, Heft 11, 774 - 776, 1991.

36. Duschet, P., Gschnait, F.: Marly-Skin® als Hautprotektor in der Umgebung von Ulcera cruris. Bericht 1990.

37. Lutfi: Erfahrungsbericht über den Einsatz von Marly-Skin® in der Colo-Proktologischen Abteilung. Bericht 1990.

38. Bescher, P., H.: Fotodokumentation Marly-Skin® zum Thema Windeldermatitis. Fotodokumentation 1989.

39. Heinrich, R.: Fotodokumentation Marly-Skin® zum Thema Dekubitus. Fotodokumentation 1989.

40. Füsgen: Prävention von Hautschäden bei immobilen Patienten. Geriatrie Praxis, 9: 83, 1990.

41. Vanscheidt: Flüssigkeitsaufnahme von Windeln in Abhängigkeit von einer lokalen Vorbehandlung unterschiedlicher Externa. Bericht 1992.